Charity-Trail in der Grundschule Zwiesel
Einen außergewöhnlichen Stundenplan hatten die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen der Grundschule Zwiesel am Freitag, 14.03.2025. Die WoidSchnüffler® - Mantrailing im Bayerischen Wald waren mit ihren Hunden zu Gast. Genauer gesagt Sandra mit Suchhund Charlie und Dieter mit Suchhund Anton, begleitet vom Suchteam Heike mit Laila.
Jede Klasse traf sich in einem extra vorbereiteten Klassenzimmer und bildete mit den Suchteams einen Stuhlkreis. Große Aufregung herrschte bei den Schülerinnen und Schülern, die Neugierde über die Hunde war groß. In Frage und Antwort-Spielen durften die Kinder viel über die Hunde erfahren. So lernten die Kinder wie man sich gegenüber einem Hund der allein unterwegs ist verhalten soll und dass man immer erst fragen muss, ob man einen fremden Hund streicheln darf. Auch dass es Hunde nicht mögen, wenn man sie von oben auf dem Kopf streichelt.
Sogar die Kinder ohne eigenes Haustier und Hundeerfahrung, die auch Angst vor Hunden haben hatten schließlich ihre Freude an den drei Suchhunden.
Alle drei Hunde kannten selbst keine kleinen Kinder. Auch hierüber wurden die Kinder informiert. Irgendwann waren dann die Kinder bereit, dass die Hunde (wenn sie denn wollten) eine Runde durch den Stuhlkreis laufen durften. Charlie machte es Anton vor und der genoss es von den Kindern mit Leckerlies verwöhnt zu werden. Laila und Charlie zeigten sich von ihrer gechillten Seite.
Nach der Frage- und Kennenlernrunde ging es los. Aus jeder Klasse durfte sich je ein Kind verstecken und wurde vom eingesetzten Hund zielsicher gefunden.
Für die Hunde war das eine echte Herkules-Aufgabe. Die Gerüche von 300 Kindern und den Lehrkräften lagen in den Gängen und Fluren der Schule. Jeder Hund musste den Geruch seines „vermissten Kindes“ aus all den Gerüchen erschnuppern. Für einen Hund ging es im Treppenhaus nach unten, der nächste musste im Treppenhaus nach oben und der dritte Hund durfte die Spur des Kindes über den Aufzug verfolgen. Von den gefunden Kindern bekamen die Hunde dann ihre „Jackpot-Belohnung“.
Für uns war das eine sehr schöne Erfahrung. Wir bedanken uns beim Schulsozialpädagogen Sebastian Pscheidl für die Vermittlung, der Schulleiterin Frau Corinna Lang sowie der Stadt Zwiesel dass wir hier ein Personensuchtraining im Rahmen des Unterrichts durchführen durften.